


Die rechtsextreme Wilhelm-Tietjen-Stiftung bekundet Interesse am Stadtpark-Hotel
Politiker fürchten, dass der Komplex an den Graftanlagen zu einem zweiten Heisenhof werden könnte. Das Verdener Anwesen hatten die Neonazis 2005 räumen müssen.
Delmenhorst (szy).
Mit Entsetzen und Sorge reagierten Kommunalpolitiker am Wochenende, nachdem bekannt geworden war, dass die rechtsextreme Wilhelm-Tietjen-Stiftung zwecks Einrichtung eines Schulungszentrums Interesse am zum Verkauf stehenden Hotel am Stadtparkt bekundet habe. Erste Sondierungsgespräche zwischen dem Hamburger Rechtsanwalt und Multifunktionär der rechtsextremen Szene, Jürgen Rieger, und dem Eigentümer der Immobilie, Günter Mergel, seien bereits geführt worden, hieß es.